GESCHICHTE

Die Gründung von OMERA geht auf das Jahr 1951 zurück. In Italien war dies die Zeit des Wiederaufbaus, in der Kreativität und eine zupackende Art gefragt waren. In jenem Jahr beschlossen fünf junge Menschen, die durch eine gemeinsame Idee geeint wurden, ein gemeinsames berufliches Abenteuer zu wagen und ein neues Unternehmen aufzubauen: Die Omera, deren Name ein Akronym für „Officina Meccanica e Riparazione Autocarri“ ist, zu deutsch „Mechanische Werkstatt und Reparatur von Lastkraftwagen“. Die Instandsetzung und der Vertrieb von Fahrzeugen, die den Weltkrieg überstanden hatten, war tatsächlich ihre erste Geschäftstätigkeit. Allerdings waren sie einfach zu kreativ, als dass sie nicht schon bald expandiert hätten. Um die hohe Nachfrage auf dem Industriemarkt zu bedienen, konstruierten und bauten sie 1952 die erste Eisenschere, eine für ihre Zeit wahrhaft innovative Maschine. Von nun an jagten einander neue Ideen, neue Projekte, neue Markterfolge: Sie reichten von der 1963 gebauten ersten Beschneide- und Randformmaschine bis zur mechanischen Presse aus dem Jahr 1975, darauf folgten Hydraulikpressen und, Ende der 80er-Jahre, die ersten automatischen Fertigungslinien. Die Marktentwicklung hielt mit der technologischen Entwicklung Schritt: Omera wandelte sich vom regionalen Anbieter, der sie 1951 war, über die Jahre zu dem auf dem Weltmarkt tätigen Unternehmen, das wir heute kennen. Von anfänglich 10 Arbeitnehmern entwickelte es sich zu einem Haus mit aktuell über 100 Beschäftigten.